Es gibt Marken, die irgendwann vergessen, wo sie herkommen. Und es gibt Marken, die erwachsener werden, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Jetzt könnt ihr alle mal raten, zu welcher Kategorie Unfair Athletics für uns gehört. Das Team hat in den vergangenen Jahren einen Weg eingeschlagen, auf den sie durchaus stolz sein können. Die eigene Straßenmode ist erwachsener geworden, durchdachter, stilistisch stärker – aber immer noch mit beiden Füßen auf dem Asphalt, auf dem alles angefangen hat.

Jetzt steht Part 1 der neuen Herbst-/Winterkollektion 2026 vor der Tür. Und dieser erste Teil ist genau das, wofür UNFR für viele von uns steht: DWMU-Styles, Sachen für den Spieltag, fürs Konzert und für all die Abende, bei denen vorher keiner weiß, wann sie eigentlich enden. Plakativ, wenn es sein darf. Zurückhaltend, wenn es sein muss. Aber immer mit diesem einen Twist, an dem man erkennt, woher das Teil kommt.

Was mich bei UNFAIR immer wieder beeindruckt, ist die Akribie, mit der nicht nur neue Styles entwickelt werden. Auch die Klassiker dürfen sich nicht auf ihrem Namen ausruhen. Materialien werden angepasst, Fits überarbeitet, Details verbessert. Stillstand passt eben nicht zur Straße, aber auch nicht zur Mode.

Die neuen T-Shirts kommen beispielsweise mit satten 250 gsm. Bei den Track Tops setzt UNFR auf Polyester Dazzle Knit. Die Curved Quilted Vest bekommt ein angepasstes Fitting und erstmals findet sich auch ein Collabo-Artikel in der Kollektion: Die Nappa-Lederhandschuhe in Zusammenarbeit mit Roeckl sind zum Launch wieder erhältlich.
Kleine Veränderungen auf dem Papier. Aber genau diese Dinge entscheiden am Ende darüber, ob man ein Teil einmal trägt – oder jahrelang.

Ich möchte euch auch dieses Mal meine persönlichen Favoriten nicht vorenthalten. Ganz vorne steht bei mir die Curved Quilted Vest. Wärmeisolierendes Futter, kleines Logo, die Details genau da, wo sie hingehören. Kein unnötiger Lärm. Keine zehn Logos, die dir erklären müssen, welche Marke du gerade trägst. Das Ding funktioniert einfach.
Und genau so eine Weste ist letztlich das, was wir uns bei Sapeur auch für den eigenen Kleiderschrank vorstellen können: schlicht genug für jeden Tag, aber mit genug Charakter, dass sie nicht beliebig wirkt.

Weiter geht es mit dem Punchingball Pin T-Shirt. Das Motiv gehört für mich ohnehin zu den stärkeren UNFR-Logos. Gerade deshalb gefällt mir die dezente Umsetzung. 100 Prozent Baumwolle, 250er Grammatur – mehr braucht ein vernünftiges Shirt manchmal nicht.
In dieselbe Richtung geht das DWMU T-Shirt in Black / Shamrock Green. Die Farbkombination macht hier für mich den Unterschied. Auffällig genug, um hängen zu bleiben, aber weit davon entfernt, dir ins Gesicht zu schreien.

Ein weiteres Highlight ist die Curved Winter Jacket. Wasserdicht, 3000 mm Wassersäule und damit gemacht für genau diese Spieltage, die wir alle kennen: grauer Himmel, Regen von der Seite und irgendwann die Frage, warum man eigentlich nicht einfach zu Hause geblieben ist. Die Antwort kennt man meistens spätestens 90 Minuten später.

Und dann wäre da noch etwas für diejenigen, denen Understatement irgendwann zu langweilig wird. Der Classic Label Crewneck bekommt für die neue Kollektion ein komplett neues Washed Finish. Das leicht ausgeblichene Logo und die besondere Struktur geben dem Teil genau diesen eingetragenen Look, der normalerweise erst nach unzähligen Tagen und Nächten entsteht.

Neu, ohne danach auszusehen. Passt irgendwie zu diesem treffsicheren UNFAIR Drop. Denn vielleicht ist genau das die Entwicklung, die man bei der Marke gerade beobachten kann. Die Sachen werden hochwertiger. Die Schnitte besser. Die Materialien stärker. Der Blick für Details schärfer. Aber der Kern bleibt derselbe. Und ja, natürlich knallen sie uns auch jede Menge neue Styles um die Ohren. 78(!) an der Zahl. Alles findet ihr dann am Freitag im Shop.

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