Was passiert, wenn man eine amerikanische Designikone mit dem ältesten Outdoorlabel der Welt in einen Raum sperrt und ihnen sagt: „Denkt mal neu“? Das Ergebnis heißt Woolrich Black Label Chapter Two, kuratiert von Todd Snyder – einem Mann, der das Spiel zwischen Luxus und Utility so beherrscht wie kaum ein anderer.
Dieses zweite Kapitel ist keine bloße Fortsetzung – es ist eine Neuinterpretation von Outdoorwear, bei der Funktion nicht auf Kosten von Stil geht. Inspiration? Die dramatische Naturkulisse der Pazifischen Nordwestküste – neblige Wälder, felsige Küsten, aber auch ein Hauch Großstadt-Romantik. Eine Art Mode-Hommage an all jene, die sich morgens durch den Wald schlagen und abends in der Bar mit Blick aufs Wasser sitzen wollen – im selben Outfit, versteht sich.
Der Clou der Kollektion liegt in der Verbindung von technischer Innovation und urbaner Raffinesse. Klingt nach Buzzwords, fühlt sich aber erstaunlich real an: Angeljacken, die sich mit Schneiderkunst verstehen. Trekkinghosen, die auf Asphalt nicht deplatziert wirken. Alles wurde gedacht für wechselhaftes Wetter und wechselnde Szenerien – vom Nieselregen bis zur Abendsonne. Oder wie Todd Snyder es wohl ausdrücken würde: From campfire to cocktail hour.
Dabei ist der Begriff „Sportsman’s Lodge“ nicht einfach ein Ort, sondern eine Haltung. Ein bisschen Retro, ein bisschen Wildnis – aber mit Stil. Genau das spiegelt sich in den Stoffen wider: Robustes Ripstop trifft auf Baumwoll-Leinen mit Workwear-Attitüde. Die Farben? Viel Erde, viel Militärgrün – mit gut dosierten Ausbrüchen in leuchtendes Gelb und Orange. Genau das, was man braucht, um in der Natur nicht verloren zu gehen, aber in der Stadt gesehen zu werden. Natürlich habe ich auch hier meine persönlichen Favoriten gefunden.
Fishing Jacket

Was aussieht wie ein klassisches Anglerpiece aus den 70ern, wurde hier in die Jetztzeit gebeamt – dank wasserabweisendem Baumwoll-Nylon-Ripstop von Olmetex, acht (!) Taschen, D-Ring, verstellbaren Ärmelabschlüssen, Tunnelzug und einer Kapuze, die mehr kann als nur gut aussehen. Dieses Teil ruft förmlich nach Mikroabenteuern – ob am Flussufer oder auf dem Fahrrad durch Frankfurt.
3Layer Jacket


Die Tech-Version für alle, die es ernst meinen mit dem Draußensein. Komplett getapte Nähte, wasserdichte Reißverschlüsse, verstellbare Elemente überall – eine Jacke, die Wind und Wetter die Stirn bietet, dabei aber nicht wie ein Zelt aussieht. Wer’s besonders und nicht zu clean mag, greift zur Variante mit topografischem Print. Ich liebe diese klare Design einfach.
Todd Snyder und Woolrich Black Label bringen mit diesem Drop genau das, was wir lange vermisst haben: Outdoorwear, die nicht so tut, als würde man morgen auf den Mount Everest steigen, aber trotzdem auf alles vorbereitet ist – ob Wetterumschwung, Auswärtsfahrt oder im Yard lauern. Woolrich Black Label beweist, dass man nicht zwischen Funktion und Fashion wählen muss. Man kann beides haben. Und zwar verdammt stilvoll.
Ach ja, der Sale läuft auch schon. Also lieber gleich mal checken, bevor deine Größe weg ist.






Source: Woolrich
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