Das Jahr 2026 legt für die vierstellige ZX-Community einen Start hin, der sitzt. Den Auftakt macht am Donnerstag der adidas ZX 8000 „Made in Germany“ – ein Modell, das hierzulande wie kaum ein zweites für den Weg von adidas von der Straße bis in die Stadien steht. Und das jetzt endlich den Raum bekommt, den es verdient.

Jahrelang wirkte die „Made in Germany“-Linie bei adidas wie ein Vitrinenstück: makellos, ehrfürchtig, eingefroren. 2026 lockert sich dieser Blick. Der ZX 8000 wird nicht weichgezeichnet, sondern präzise geschärft – und genau darin liegt seine Stärke. Premium, ja. Aber nicht geschniegelt.
1989 erstmals erschienen, ist der ZX 8000 das pulsierende Herz der ZX-Idee: Biomechanik, modulare Stabilität, sichtbare Technik. Torsion ließ Vorfuß und Ferse erstmals unabhängig arbeiten, Soft Cell sorgte für Dämpfung, die man spürte, bevor man sie erklären konnte. Doch Zahlen und Patente sind nur die halbe Wahrheit. Der ZX 8000 wurde Teil der Berliner Subkultur in einer Zeit des Umbruchs – getragen von einer Generation, die eine neu vereinte Stadt durch Musik, Bewegung und Selbstentwurf erkundete.

Verwurzelt im Spirit der Achtziger, geht dieses Modell bewusst einen Schritt weiter. Ikonische Designcodes werden aufgegriffen und konsequent neu gedacht: Ein ultraleichter Nylon-Unterbau trifft auf edle Overlays aus Veloursleder und Nubuk – eine Kombination, die Retro-Charakter mit zeitgemäßer Performance verbindet. Klassisch im Ursprung, kompromisslos modern in der Umsetzung. Das „Made in Germany“-Tag hebt den Build leise an, ohne die DNA zu stören. Genau so muss das.
Der adidas ZX 8000 „Made in Germany“ erscheint am 15. Januar 2026 bei ausgewählten Retailern wie Overkill, Afew-Store und 43einhalb. Preislich liegt das Paar bei 199,- EUR. Und ganz ehrlich: Der Runner macht richtig Spaß. Nicht, weil er schreit – sondern weil er weiß, woher er kommt.




