Für die neue Kollektion wird tief in der Kulturgeschichte gegraben – und gleichzeitig mutig nach vorn geschaut. Pretty Green verbindet den freien Geist von Led Zeppelin mit der künstlerischen Radikalität der Avantgarde. Das Ergebnis ist ein spannender Dialog zwischen Heritage und Innovation, zwischen handwerklicher Tradition und moderner Funktionalität.

Im Zentrum steht das Resonance Package, das ein altbekanntes Motiv neu denkt: Paisley. Statt bloßer Nostalgie setzt das Design auf Transformation. Das wasserreaktive Material lässt bei Nässe ein verborgenes Paisley-Muster sichtbar werden – ein visuelles Spiel, das an die Spontaneität von Rock ’n’ Roll erinnert. Kleidung wird hier zum Erlebnis, Veränderung zum Stilmittel.

Historische Tiefe bringt der Bostall Print in die Kollektion. Inspiriert von den fließenden Formen des Jugendstils und dem Werk von William Morris, schlägt er eine Brücke zwischen Kunstgeschichte und zeitgenössischer Silhouette. Morris war nicht nur einer der prägendsten Gestalter des 19. Jahrhunderts, sondern auch ein unbequemer Denker. Als zentrale Figur der Arts&Crafts-Bewegung stellte er sich bewusst gegen den industriellen Fortschrittsglauben der viktorianischen Ära und plädierte für handwerkliche Qualität und künstlerische Integrität. Seine Entwürfe – von Textilien über Tapeten bis hin zu Buchdesigns – wirken bis heute nach und liefern hier den ästhetischen Unterbau für moderne Prints.

Abgerundet wird die Kollektion durch Spring Knitwear mit klarer Tour-DNA. Strukturierte Oberflächen, grafische Muster und Referenzen an die Bühnenenergie der 1970er prägen Pieces wie den Chevron Starship Knit oder das Stratosphere Polo. Retro, aber nicht rückwärtsgewandt – vielmehr eine Neuinterpretation ikonischer Ästhetik für eine neue Generation.

Für mich wiederum wäre die Resonance Water Reactive Jacket interessant:
Regular Fit, wasserabweisendes Material, verstellbare Kapuze, verdeckter Frontzip mit doppelter Storm-Flap und funktionale Taschen. Das wasserreaktive Paisley macht sie zum Statement zwischen Utility und Kunst – erhältlich in drei Farben.

Pretty Green zeigt mit der neuen Saison, wie sich kulturelles Erbe nicht konservieren, sondern weiterentwickeln lässt. Rockgeschichte, Kunsthandwerk und moderne Technik verschmelzen zu einer Kollektion, die nicht laut sein muss, aber gerne verspielt sein darf.

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Source: Pretty Green