C.P. Company – John Tuvey und die Verschmelzung von der Musik und der Terrace Couture

Endlich mal ein vernünftiges und Subkultur-bezogenes Look book. Danke dafür, C.P. Company! Niemand geringeres als John Tuvey, ex-Drummer der legendären Band „Flowered Up“ aus London, zeigt die aktuellen Styles der italienischen Marke. Und endlich mal wieder jemand, der die Marke auch in der guten alten Zeit wirklich getragen hatte.

Die britische Indie Dance Szene der späten 1980er und frühen 1990er Jahre war unter anderem die erste stilistische Verschmelzung von Clubwear und der Terrace Couture. In einer vornehmlich von Bands aus Manchester geprägten Zeit (Oasis, The Stone Roses, Happy Mondays) zeichnete sich Blowered Up als die einflussreichste Londoner Band in dieser Epoche aus. Absoluter Kult ist natürlich ihr Top Hit „Weekender“. Ihr Konzerte sind genauso legendär und stehen für rohe Energie und eine großartige Atmosphäre.
Der ehemalige Schlagzeuger John Tuvey stimmte zu die neue C.P. Company Kollektion zu präsentieren und der italienische Fotograf besuchte ihn in seinem Haus in King´s Cross London, um ihn in seiner gewohnten Umgebuchung zu fotografieren. In seinem Haus, auf den Straßen in denen er aufwuchs und auch heute noch lebt und heute als Taxifahrer arbeitet.

John´s musikalischer und modischer Stil wurde in erster Linie durch seine Mutter und seinen Vater geprägt. Beide in Camden Town, London aufgewachsen und auch dort immer gelebt. Sein Vater war ein Mod, seine Mutter eine Modette und beide folgten dem Stil ihrer Subkultur. John´s Vater spielte übrigens Bass in seiner eigenen Band. „Als ich ein Kind war stöberte ich häufig in seiner Plattensammlung und lauschte The Who, Bob Dylan oder Creme.“ Sein Vater erklärte ihm natürlich die Geschichte der Mods, übertrug auf ihn seine Liebe zur Musik, vermittelte alles über seinen Lambretta Roller oder die Skinhead-Bewegung.

In seinen frühen Teenagerjahren war sein Aussehen strictly mod und er liebte einfach diesen Look wie z.B. eine Levi´s StaPrest in Verbindung mit Clarks Desert Boots. Der Fußball war zu der Zeit für ihn wichtiger als die Musik. Sein Nachbar war Arsenal Fan und er nahm ihn zu den ersten Spielen mit bis er dann im Alter war, dort alleine hinzugehen. Es war in den frühen Achtzigern als er sah, dass sich die Lads mit Marken wie C.P. Company kleideten und er fing auch an das Label zu tragen. Hauptsächlich T-Shirts und Sweatshirts, denn die Sachen waren „so unfassbar teuer, sogar mehr als Stone Island“. Wenn man zu der Zeit jemanden gesehen hatte der C.P. trug, wusste man, dass er zu den Jungs von der Tribüne gehörte.

Ihr findet hier Aufnahmen aus dem C.P. Company SS18 Look book, die entweder in John Tuvey´s Haus, Nachbarschaft oder in seinem Taxi gemacht wurden. Die aktuelle Kollektion unterstreicht einmal mehr den charakteristischen Look der Marke unter Verwendung (oder Entwicklung) der neuesten Materialen und natürlich dem Garment Dyeing.

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