Interview mit Nick von „We Are BLOK HEDS“ (deutsch|English)

Street art und Kunst trifft auf Mods und Terrace Fashion. Kunst und Musik beeinflussen die Werke von We Are BLOK HEDS. Lest euch am besten einmal durch, was der gute Mann dahinter zu sagen hat. Thank you very much, Nick!

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1) Gude BLOK HEDS! Habt ihr Lust euch unseren Lesern vorzustellen? Na dann auf!

Hallo Sapeur OSB und Leser von diesem ausgezeichneten Blog. Wir sind BLOK HEDS.

Ich bin ein noch junger Künstler aus Yorkshire, England, der unter dem Markenname „We Are BLOK HEDS“ seit März 2015 arbeitet.

Der Name „We Are BLOK HEDS“ ist eine Absichtserklärung der BLOK HED Charaktere. Sie sind eine Gang, ein eigener kleiner Stamm von individuellen Charakteren, vereint unter demselben Banner. Hergestellt in den verschiedensten Medien: Holzskulpturen, bemalte Leinwände oder street art, rufen sie in die weite Welt hinaus „Das sind wir! Wir sind wer wir sind, mögt uns oder hasst uns, wir sind BLOK HEDS“.

Der Teil „BLOK HED“ im Namen ist recht einfach zu erklären. Ich hatte meine ersten Charaktere in Holzblöcke geschnitzt und der Name leitet sich hieraus ab. Es deutet weiter auf die Form der Leinwand, die ich verwende. Denn ich male meine Figuren auf Vierecke/Rechtecke und Holzblöcke.

Der Name hat desweiteren eine Verbindung zur Britischen New Wave/Punk Gruppe der späten 1970er und frühen 1980er Jahre mit dem Namen „Ian Dury and the Block Heads“, die mit ihren Songs „What a Waste“, „Hit Me With Your Rhythm Stick“ und „Sex & Drugs & Rock & Roll“ große Erfolge feierten. Ich liebte diese anacharische Kombination dieser Band von unterschiedlichen und nicht nach Popstar aussehenden Künstlern, die einfach zusammengekommen sind, um zusammen Musik zu machen. Zwei Finger in die Luft gegen den Rest der Welt, der echte Punk „Do It Yourself“ Zeitgeist, den ich so bewunderte.

Das „We Are“ in unserem Name hat seinen Ursprung im legendäre „The Who“ Film „Quadrophenia“. Die Mods strömen in Richtung Strandpromenade und schreien „We are the Mods“. Ich erinnere mich daran, wie ich diesen Film in einem kleinen Pub gesehen hatte als ich jung war. Nach dem Film liefen alle Jugendliche raus auf die Straße und skandierten spontan „we are the mods“! Du kannst auch auf den Tribünen in ganz Großbritannien Gesänge wie „we are….(Klubname)“ oder „we are the famous…(Klubname)“ singen hören.

Alle diese kombinierten Einflüsse von meiner Jugend an, schienen perfekt zusammen zu passen, um der Markenname für meine Kunstwerke zu sein.

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2) Ich bin heute beim Surfen im www über deine großartigen Arbeiten und Installationen gestolpert. Ich mag es sehr, wie du Stromkästen in den Straßen dekorierst. Gebe uns doch bitte mehr Details zu deinem künstlerischen Hintergrund und deiner Inspiration.

Ich arbeitete als Grafikdesigner für mehr als zwanzig Jahre bevor ich 2013 arbeitslos wurde. Obwohl ich den Gestaltungsprozess und das Kreieren von Bildern schon immer liebte, empfand ich doch das meiste hiervon als deprimierend. Ein Arbeitgeber verlangt nicht von dir deine Erfahrungen und Kenntnisse zu nutzen, sondern sagt dir nur wie du es zu machen hast. Du endest einfach darin Aufgaben zu übernehmen, die du nicht magst und am Ende in einer kreativen Sackgasse. Ich bin mir sicher, dass es sehr vielen Designern da draußen genauso passiert.

Ich fand meine Inspiration in der street art aus aller Welt. Die Künstler gehen raus und drücken sich mit ihren Werken aus. Niemand verurteilt sie, dass es keine hohe Kunst ist, sie machen einfach das, was sie wollen. Egal ob sie eine politische Aussage treffen, einen Cartoon oder einfach ein Bild machen. Es gibt keine Regeln, sie tun es einfach.

Vor ein paar Jahren sah ich den Film von Banksy „Exit Through the Gift Shop“ und mir wurde klar, dass alles was ich brauchte eine Idee und ein Eimer voll Farbe war. Ich wollte nicht mehr in diese mit großen Druck verbundenen und stressgetriebenen Grafik Design Industrie zurück. Ohne eine kleine Chance von meiner eigenen Kunst leben zu können. So habe ich mich für einen Teilzeit Kunstkurs bei einem kleinen College eingeschrieben, um meine kreativen Fähigkeiten wiederzuentdecken und auszubauen. Hier bin ich nun am Anfang von dem was hoffentlich bald meine neue Karriere sein wird.

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3) Du hast in deinen Werken sehr große Einflüsse aus zwei Subkulturen: der Musik und die Fußballtribüne. Wie ist deine persönliche Verbindung zu beiden?

Ich bin während des Minenarbeiter Streiks in einem kleinen Bergarbeiterdorf in Süd Yorkshire aufgewachsen und die Musik und der Fußball waren die einzige Möglichkeit dem Alltag und der Langeweile zu entfliehen. Es muss wahrscheinlich für viele Working Class Lads so gewesen sein.

Ich besuchte mein erstes Konzert mit 11. Das muss so um 1981 gewesen sein und „The Specials“ spielten auf. Drei Freunde und ich besuchten das Open Air Konzert, dass die Band für die Arbeitslosen kostenlos veranstalteten. Es waren hunderte von Mods und Skinheads aus rivalisierenden Städten vor Ort und prügelten sich bis das Konzert schlussendlich abgebrochen werden musste. Ich war jung und die Szenerie schockierte und berauschte mich zugleich. Ich bin seitdem von den Jugendsubkulturen fasziniert.

Fußball ist seit mehreren Dekaden eine Quelle der Inspiration für mich. Mein Bruder nahm mich einmal mit das Spiel von unserer Mannschaft zu schauen. Damals, als es noch Stehplätze in Englands Stadien gab. Es schien immer ein Knistern von Stress in der Luft zu liegen, nur darauf wartend vor oder in dem Stadion auszubrechen. Es ist Mitte der Achtziger und du siehst Jugendliche, die sehr teure Klamotten tragen, die sich gegenseitig um´s Stadion jagen. Football Casual/Dresser, Pringle Pulli´s, Trainingsanzüge und Farah Hosen. Kleidung im Wert von mehreren Monatsgehältern. Mein Charakter „80´s Casual“ basiert auf den Look von damals.

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4) Wie würdest du deine Kunst beschreiben?

Ich möchte mit meinen Werken die Essenz der Jugendsubkulturen und sozialen Schichten festhalten. Egal ob Mod, Skinhead, Punk, Heavy Metal oder Fußball Fan. Ich habe schon immer Karikaturen von meinen Freunden gezeichnet und der Cartoon Stil scheint mit ganz natürlich zu liegen. Er gibt den Figuren ein „niedliches“ Aussehen, kann aber auch mit starren Augen einen Hauch von Gefahr vermitteln. Das liegt natürlich ganz daran wie ich den Charakter gestalte.

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5) Folgst du mit deiner Kunst irgendwelchen Vorbildern oder einem bestimmten Künstler?

Ich versuche mit der Kunst mir selbst Vergnügen zu bereiten und male nach meinen Erfahrungen und was ich in der heutigen Gesellschaft so sehe. Entweder mag ich es oder andere Leute können eine Verbindung dazu aufbauen, dann sketche oder schnitze ich.

Ich bewundere die Arbeiten von weltweitbekannten street artist wie Os Gemeos & Kobra aus Brasilien, die bunte Kunstwerke schaffen, die geradezu aus den grauen und tristen Straßen der Städte hervorspringen. Ich mag natürlich auch den Witz und Satire von Banksy, der von sich selbst sagen kann, daß er in einem seiner Kunstwerke mehr Geist hat als ein Politiker in seinem ganzen Leben.

6) Du präsentierst Fotos deiner Kunstwerke in den Straßen. Wie ist deine Verbindung zur street art? Nutzt du die Nacht um deine Kunst anzubringen und wo finden wir deine Werke?
Ich möchte natürlich, daß meine Kunst gesehen wird. Ähnlich wie Os Gemeseo und Kobra bringe ich ein wenig mehr Farbe in die ansonsten langweiligen Straßen der Vorstadt und bringe Leute zum Lächeln. Meine Installationen auf der Straße werden bei mir daheim vorbereitet. Ich schaue nach „Straßenmöbeln“ wie zum Beispiel Stromkästen, messe sie, geh heim und male eine Figur auf einem alten Bettlaken und nähe es so, damit es passt.

Ich starte früh morgens, um meine Kunst an die jeweilige Straßenausstattung anzubringen. Dann schicke ich eine Nachricht durch das soziale Netz, um die Leute zu informieren, wo sie neue Werke finden können. Ich mag es, dass meine Kunst nur für eine begrenzte Zeit zu sehen ist. Das gibt ihr vielleicht mehr Exklusivität. Manchmal hole ich meine Artworks in der Nacht wieder oder lasse sie nur für ein paar Tage hängen, bevor ich sie wieder ab mache. So kann ich auch andere Städte, Festivals und Events markieren und meine Arbeiten werden so von mehr Leuten gesehen.

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7) Du bist gerade dabei eine neue Homepage inklusive einem Onlineshop aufzubauen. Welche BLOK HEDS Kunstwerke sollen hier angeboten werden?

Ich habe bereits einige Auftragsarbeiten zu handgeschnittenen Holzskulpturen und Malereien für Freunde gemacht. Eine Art Geschenk. Die anderen hieraus entstandenen Stücke, die übrig geblieben sind, habe ich online gestellt und soll das Interesse der Leute größer werden lassen und die Popularität steigern. Ich entwickle gerade eine Reihe von Merchandise mit limitierten Drucken, T-Shirts, Postkarten, Badges und auch Vinyl „Designer Spielfiguren“, die die Nachfrage an Produkten befriedigen sollen. Sie sind in ihrer Herstellung nicht so zeitaufwendig, was sich auch auf den Preis auswirkt. Ich werde aber natürlich auch nach wie vor Auftragsarbeiten anbieten, damit die Leute , die es wie ich lieben, etwas exklusives und einmaliges kaufen zu können.

8) An welchen aktuellen und neuen Projekten für 2015 arbeitest du gerade?

Ich entwickle gerade neue Charaktere, die auf Popkultur Ikonen u.a. wie Ozzy Osborne, Jimi Hendrix und A Clockwork Orange basieren werden. Darüberhinaus werden weitere Mod, Skinhead und Figuren zur Fußball Kollektion hinzukommen. Dies beinhaltet auch zwei weibliche Charaktere wie eine Modette und ein 50´s Vintage Rockabilly Girl.

Ich plane aktuell einen Besuch in Barcelona für Ende des Jahres und vielleicht wird auf der La Ramblas oder im Gotischen Viertel ein Picasso, Dali und vielleicht auch ein Lionel Messi auftauchen

Ich hoffe, dass ich auch andere europäische Städte in 2016 besuchen werden kann und diverse BLOK HEDS überall auftauchen werden…haltet einfach mein soziales Netzwerk im Auge.

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9) Die letzten Worte gehören dir

Nochmals vielen Dank an Sapeur OSB, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, meine Kunstwerke euren Lesern vorstellen zu können. Ich hoffe, dass ich bald auch ein paar BLOK HEDS in Frankfurt und anderen deutschen Städte anbringen kann.

We Are BLOK HEDS… One Step Beyond!

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———————THE ENGLISH VERSION STARTS HERE———————–

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1) Hi Blok Heds! Please introduce yourself and what does your name mean?

Hello Sapeur OSB and readers or your excellent blog, from the gang at We Are BLOK HEDS.

I am a new artist based in Yorkshire, England, working under the brand name of „We Are BLOK HEDS“, since March 2015.

The name „We Are BLOK HEDS“ is a statement of intent made by the BLOK HED characters themselves. They are a gang, their own little tribe of individual characters coming together under the same banner. Made in various media, wooden sculptures, painted canvas and street art, they are saying to the world „this is us, we are who we are, like us or loathe us, We Are BLOK HEDS“.

The „BLOK HED“ part of the name is derived quite simply from the blocks of wood I used to carve my first characters into. It also reflects the shapes of the canvas I use to paint my characters onto, square/rectangle and block like.

It also relates to a British New Wave/Punk group from the late 1970’s early 80’s, called Ian Dury and the Block Heads, who had hits with „What a Waste“, Hit Me With Your Rhythm Stick“ & „Sex & Drugs & Rock & Roll“. I loved the anarchic combination of this band of varied, non-pop star looking musicians, coming together to make music that put 2 fingers up to the rest of the world, the true punk ‚Do It Yourself‘ spirit that I admire.

The „We Are“ part of the name has it’s roots in The Who’s legendary film, „Quadrophenia“. The mods are seen swarming Brighton Seafront singing „we are the mods“. I remember seeing a showing of this film in a local pub back when I was young, once it had finished all the youths spilled out on the streets and spontaneously started singing „we are the mods“!

You can also hear a chant ringing around football terraces throughout Britain, „we are… (football team name)“, or „we are the famous… (football team name)“.

All these influences from my youth combined together and seemed to work perfectly as a brand name for my artwork.

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2) I´ve found your great artworks and installations today when I was surfing through the www. I really like your idea to decorate power distributions(?) on the streets. Please give us more details about your background and inspiration.

I worked as a Graphic Designer for over 20 years until I was made redundant in 2013. Although I love the process of designing and creating imagery, I found most of the experience soul destroying. An employer would take you on and then tell you how to design, they didn’t really want to use your knowledge or experience, just tell you what to do. You end up working on jobs that you don’t like, Im sure this applies to lots of designers out there.

I found inspiration in street art from all around the world. The artists go out and express themselves, no one is judging them for it not being not fine art, they do what they want, whether it be a political message, a cultural reference, a cartoon or just a nice image, there are no rules… they just do it.

A few years ago I saw the Banksy film „Exit Through the Gift Shop“ and realised that all I needed was an idea and a pot of paint. I didn’t want to return to the high pressure, stress driven world of the graphic design industry, without giving the chance of making a living from my own artwork. I enrolled on a part-time art course at a local college to rediscover and develop my creative skills and here I am, at the beginning of what hopefully will be my new career.

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3) There is big influence of two subcultures: the music and the football terrace. What is your relation to it?

I was brought up during the Miners Strike in a small pit village in South Yorkshire, and music and football was an escape from the day to day stuff, I think it always has been for lots of working class lads.

My first gig, at the age of 11, was The Specials back in 1981. Myself and 3 friends went to a local town where The Specials were giving a free open air concert for the unemployed. There were hundreds of mods and skinheads from rival towns fighting with each other, the concert had to constantly stopped. At such a young age it was both scary and exhilarating at the same time, I have been fascinated with youth culture tribes ever since this experience.

Football has also been a source to draw inspiration from for a few decades now. My brother used to take me as a child to watch local teams, it was back in the day when you could stand on the terraces in England. There always seemed to be a crackle of tension in the air with small pockets of trouble breaking out inside and outside grounds. I would see youths wearing very expensive clothes, the mid 80’s football casual/dresser period of Pringle jumpers, tracksuit tops & Farah trousers etc. Different football tribes, wearing clothes worth several months worth of wages, chasing each other around the stadium. My character „80’s Casual“ is based on the look from back then.

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4) How do you describe your art?

I try to capture the essence of youth subculture movements and social tribes within my artwork, whether it be a mod, skinhead, punk, heavy metal or football fans. I have always drawn caricatures of friends and the cartoon style seems to come natural to me. It gives the characters a ‚cute‘ look but can also contain an air of menace with the staring eyes, depending on which character I am creating.

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5) Do you follow with your work any ideals or any special artist?

I try to make art to please myself and draw from my past experiences and what I see in society today. If I like it, and other people can relate to it, then I’ll sketch, paint or carve it.

I admire the work of world famous street artists such as ‚Os Gemeos‘ & ‚Kobra‘ from Brazil, who produce brightly coloured artwork that jumps out from the drab, grey streets of town & city living. I also enjoy the wit and satire of Banksy, who can say more in one piece of artwork than any politician can in a lifetime.

6) You present photos of installations of your artworks in the streets. How is your connection to the street art? Do you use the night to install your works and where can we find them?

I want my art to be seen, much like Os Gemeos and Kobra, I want to add a bit of colour to the otherwise boring streets of suburbia and make people smile. My street installations are usually created at home. I identify a piece of street furniture, such as a power distribution/control box, measure it, return home and paint a character onto an old bedsheet, then stitch it together to make a cover. I usually apply the covers to the street furniture early in the morning, then send a message out via social media to let people know where they are. I like the idea of my installations being seen for a limited amount of time, it gives them exclusivity. I sometimes take the work down the same night or leave them for a few days before removing them. This also means I can target other towns, cities, festival and events, with the same artwork and get them seen by more people.

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7) You currently building up a new website incl. an online shop. What kind of Blok Heds arts will be available to buy?

I’ve been working mainly on commissions for one-off hand carved wooden sculptures and paintings for friends, which are usually given as special gifts. The more work I have produced and placed online, the more interest and popularity has been growing. I’m developing a range of merchandise including limited edition prints, t-shirts, cards & badges, as well as getting vinyl ‚designer toys‘ made of my figures, to meet the demand and make them less time consuming to make and more affordable to buy. I will still produce my one-off commissions as I like the idea of people owning something exclusive and unique.

8) What kind of new projects do you plan for 2015?

I am currently developing new characters based on pop culture icons, such as Ozzy Osborne, Jimi Hendrix and A Clockwork Orange, as well as other favourites from music, tv and film. More characters will be added to the mod, skin head and football collections, which will also include female characters dressed as modettes and 50’s vintage rockabilly girls.

I have a visit to Barcelona planned for later this year, so BLOK HED street art of Picasso, Dali and possibly Lionel Messi could be popping up on La Ramblas or down the alleyways of the Gothic Quarter.

I am looking forward to possibly visiting more European cities in 2016 to spread the BLOK HEDS around… watch my social media for details.

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9) Last words

Thank you again Sapeur for giving me the opportunity introduce my artwork to your readers. I look forward to bringing the BLOK HEDS to Frankfurt and other German cities one day.

We Are BLOK HEDS… One Step Beyond!

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