Interview mit Peter O´Toole (deutsch & englisch)

Es ist uns ein Fest euch Peter O´Toole aus Huddersfield bei uns auf dem Blog vorstellen zu dürfen. Pete hatte bereits für uns u.a. „Das Treppenbild“ und auch das Motiv zu unserem Soli T-Shirt „how was your weekend?“ gestaltet. Er ist ein hochtalentierter Künstler und noch dazu ein super Typ, den wir vor sieben Tagen in Manchester das erste Mal persönlich trafen. Es wird nun höchste Zeit ihn selbst einmal zu Wort kommen zu lassen.

1) Pete, vielen Dank, dass uns du trotz vieler Termine Rede und Antwort stehst. Stell dich doch bitte unseren Lesern einmal kurz selbst vor.

Hi, ich bin Peter O’Toole, ich bin ein Illustrator aus Huddersfield in England.

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2) Huddersfield ist bei uns nicht sehr bekannt. Das allwissende Internetlexikon wikipedia verrät uns, dass die Stadt sehr von der Textilindustrie geprägt ist. Warum lohnt sich ein Besuch in der Stadt und warum sollte deiner Meinung nach die UNESCO Huddersfield zum Weltkulturerbe ernennen?

Huddersfield hat eine große Vergangenheit in der Textilindustrie, deshalb ist es voller alter Mühlen. Ich arbeite sogar in einer dieser Mühlen, auch wenn sie umgebaut wurde zu einem Studio. Berühmtheiten wie der North by Northwest Schauspieler James Mason und Star Trek/X-Men Darsteller Patrick Stewart kommen von hier. Es gibt eine großartige Dokumentation über die Stadt von James Mason aus dem Jahr 1972. Sie wurde abgedreht, bevor es mit der Textilindustrie bergab ging und gerade deshalb ist sie eine wunderbare Momentaufnahme der Stadt, ihr könnt sie euch ansehen unter: 

An Huddersfield mag ich am meisten, dass die Stadt ein schöner Mix zwischen Landleben und eben Stadt ist, man fährt vom Stadtzentrum aus keine zehn Minuten mit dem Auto und ist umgeben von Hügeln.

3) Bist du Supporter von Huddersfield Town oder verfolgst du die Spiele von einem anderen Verein? Wenn ja, bist du noch live im Stadion dabei?

In meiner Jugend hatte ich eine Dauerkarte und besuchte die Spiele zusammen mit meinem Vater und Bruder. Als ich älter wurde, verfolgte ich das Geschehen aber immer weniger, weil ich meine Zeit lieber darauf verschwendete, auszugehen. Mittlerweile arbeite ich an den meisten Wochenenden und wenn ich dann doch einmal frei habe, relaxe ich lieber daheim. Aber wenn man mich wirklich fragen wollte, denke ich, dass ich hinter dem Verein stehe. Ich bin einfach nur kein richtiger Supporter.

4) Du bist mit deinen Illustrationen vor allem in der Fußball Casual-Szene sehr bekannt und gefeiert. Warst du selbst einmal in der Szene unterwegs, falls ja, wie bist du mit den Lads in Kontakt gekommen und was hat dich an der Szene so fasziniert?

Ich fing an, mit Casuals rumzuhängen, als ich die Schule verließ. Der ältere Bruder eines Freundes hat uns irgendwie mit hinein gezogen, wobei ich an die zehn Jahre nicht wirklich ein Teil der Szene war. Was ich aber mitnahm war, dass es eine große Lücke im Markt für qualitativ hochwertige Illustrationen gab. Als sich dann endlich meine Fähigkeiten mit meinen Ideen homogenisierten, fing ich an, meine Werke in Zusammenhang mit der Szene zu erstellen. Das ist also meine Art, mich mit diesem Lifestyle auseinanderzusetzen.

5) Was war zu dieser Zeit dein bevorzugter Stil und welche Klamotten hast du am liebsten getragen? Gab es auch etwas, dass für dich überhaupt nicht tragbar war?

Also, vor ungefähr zehn Jahren trugen wir in Nordengland Paul&Shark, Burberry, Aquascutum, Stone Island, CP Company, Adidas, Lacoste usw. Manche trugen auch Prada, Armani und Facconable, aber das war nie so wirklich mein Ding. Und das obwohl ich da schon sehr mit der Mode ging. Mittlerweile trage ich zwar immer noch dieselben Marken, versuche aber Einzelstücke zu finden, die nicht jeder hat. Ich mag immer noch Stone Island und CP Company, aber im Gegensatz zur Vergangenheit habe ich nun das Geld, mir etwas Gutes zu tun. Es ist schon lustig, ich habe mir die Tage ein Burberry Shirt gekauft und Paul&Shark wird mittlerweile bei Oi Polloi verkauft. Der Kreis schließt sich also langsam.

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6) Die englische Fußballszene hat sich leider sehr zu ihrem Nachteil gewandelt. Die Gründe sind vielschichtig. Ticketpreise, CCTV, Section 60, drakonische Strafen, um nur einige von ihnen zu nennen. Worin siehst du die größten Unterschiede zu der Zeit, als du zum Fußball gefahren bist und zu heute?

Etwas, dass ich in meinen jungen Jahren nie bemerkte, war die “Sky Sports Generation”. Mittlerweile sehe ich sie mehr und mehr. All die Dinge, die du genannt hast, der „moderne Fußball“ den es nur noch für die Leute gibt, die ihn sich leisten können, hat sich über Generationen entwickelt. Ich denke, ich habe die Entwicklung einfach nicht gesehen, weil mein Team immer in den unteren Ligen spielte, vielleicht haben wir deshalb auch die Veränderung einfach nicht mitbekommen. Ich kenne Einige, die ihre Teams in den oberen Ligen ihr Leben lang unterstützten und dann durch die Entwicklung aus den Stadien getrieben wurden. Sie folgen heute in der Regel lokalen Amateurteams. Mir wird immer wieder erzählt, dass das wie eine Zeitkapsel mit nostalgischer Atmosphäre wirkt, da es diese in den oberen Ligen gar nicht mehr gibt.

7) Kommen wir zu deiner „Magie“. Als wir zum ersten Mal Arbeiten von dir sahen, sind wir durchgedreht. Das war genau das, was uns kickte und uns zu großen Fans deiner Illustrationen werden ließ. Erzähle uns doch bitte einmal etwas zu deinem künstlerischen Werdegang. War alles Zufall, hat exzessiver Alkoholkonsum dein Talent gefördert oder warst du bereits in der Schule am sketchen?

Haha, nein es war nicht der Alkohol! Ich kann im Rausch nicht zeichnen. Eigentlich wusste ich schon von Kindsbeinen an, was ich einmal machen möchte. Trotz einiger Höhen und Tiefen feilte ich während meiner Jugend an meinem Plan. Ich ging auf die Kunstakademie, dann die Universität, als ich damit fertig war dauerte es noch ungefähr ein Jahr, bis ich mit einem eigenen Business startete. Offiziell besteht es seit 2011, aber ernsthaft daran gearbeitet habe ich bereits ab 2001. Auf keinen Fall war es ein Über-Nacht-Erfolg.

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8) Was war für dich der Kicker zu sagen,“ ich werde nun freischaffender Künstler mit einem eigenen Büro“ und wie viele Jahre dauerte es, bis du den typischen O´Toole Stil erschaffen hattest?

Siehe auch oben. In Hinblick auf den Stil habe ich eine Art entwicklen, mit dem Computer zu arbeiten, wobei ich glaube, dass mein spezieller “Stil” eine Konsequenz ist aus der Weise, wie ich an all meinen Projekten arbeite. Mittlerweile arbeite ich zu einhundert Prozent digital, was das Leben sehr vereinfacht, vor allem, wenn ein Kunde Änderungen wünscht.

9) Wenn man deine Arbeiten verfolgt, sieht man, wie vielseitig du eigentlich bist: das fast schon legendäre Artwork der Quote Sammlung, die Arbeiten für The Casual Connoisseur, die Illustrationen für adidas, size?, Baracuta, Clarks, der Magic Vintage Edition und vielen anderen Motiven mehr. Setzt du dir immer als Ziel dich weiterzuentwickeln und was inspiriert dich zu deinen Arbeiten?

Meine eigentliche Inspiration ist, dass ich den besten Job auf der Welt habe. Ich muss einfach nur aufstehen und zur Arbeit gehen, die ich in jeder Minute genieße. Manch einer würde mit dieser Freiheit wohl eher aufstehen und Zocken oder den ganzen Tag fernsehen. Ich nicht! Ich bin überaus motiviert und weiß, wo ich im Leben stehen möchte. Natürlich gibt es nicht den einen richtigen Weg und meine Kunden suchen ja immer noch mich aus. Ich muss einfach nur anpassungsfähig sein und mich im Laufe meines Lebens weiterentwickeln. Ich meine, dass meine Arbeit für sich selbst spricht. Und ich war schon immer der Meinung, dass ich es einfach kann, ich musste nur dem Rest der Welt beweisen, dass dem auch so ist.

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10) Hast du einen Künstler, der vielleicht für dich ein Vorbild oder Orientierung war/ist?

Am College und an der Universität habe ich zu einigen Künstler aufgeschaut, aber langfristig so etwas für deine Entwicklung und Karriere nachteilig. Du must einzigartig und individuell sein. Der Blick auf die Arbeiten von anderen beeinflusst dich, bewusst oder unbewusst. Deine Arbeit sieht am Ende aus, wie die deiner Helden und so kannst du nicht aus der Masse herausstechen. Ich denke, es ist wichtig während seiner Ausbildung Leute zu haben, zu denen man aufschauen kann. Und das waren bei mir Michael Gillette, David Choe, Swifty, Will Barras, flying förtress, Dave Foldvari und Dave Kinsey, um nur einige zu nennen.

11) Du bist wie wir ein großer Adifreak. Wieviele Paare hast du in deiner Sammlung und welches ist dein Lieblingsmodell, wenn du dich entscheiden müsstest?

Ich bin mir nicht sicher, aber das verändert sich natürlich mit der Zeit, mal mehr mal weniger. Ich kenne ECHTE Sammler und die würden lachen, wenn sie meine Sammlung sehen. Aber ich habe einige schöne Stücke! Adidas Mexicana ist ein Paar welches ich besitze, zu meinen absoluten Favoriten gehört und auch mein erster „Gral“.

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12) Wie bereits erwähnt hast du in der Vergangenheit auch mit dem adidas Sammler Quote für ein Poster zusammengearbeitet. Im November 2014 kommt ein weiteres gemeinsames Werk von euch beiden in die Läden, nämlich das Buch „Quote´s Archive – Illustrated by Peter O´Toole“. Beschreib unseren Lesern doch einmal bitte wie es zu der Idee mit dem Buch kam und was wir erwarten dürfen.

Während ich das hier schreibe, sind der Schuh und das Buch bereits in den meisten Geschäften ausverkauft. Das ist fantastisch! Im Grunde genommen ging es nur um die Entwicklung des Posters, aber dann haben wir ein bisschen mehr gemacht. Ich denke , das Ganze hat so viele Facetten und deshalb es gibt es einfach einige Geschichten zu erzählen. Ich wusste, dass es eine Hardcore-Sammlerzene gibt, die das Ganze sehr begrüßen würde. Ich denke, die Leidenschaft, das Blut, den Fleiß und die Tränen, die wir in dieses Projekt investiert haben, scheinen durch. Und die Tatsache, dass alle Bücher bereits vor dem Schuh ausverkauft waren, verdeutlicht dies

13) Zu den Releases vom adidas Hamburg und vom adidas Bern hattest du brutal gute Motive entworfen. Wir haben nun Anfang Oktober und die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass du gemeinsam mit Quote einen eigenen ZX420 (ZX QUOTOOLE) entwerfen durftest, der wohl noch dieses Jahr in ausgewählte Shops kommen wird. Wie kam es zu dieser besonderen Ehre und ist das nicht ein feuchter Traum, der hier für dich in Erfüllung ging? Und warum habt ihr einen ZX420 ausgewählt? 

Aktuell habe ich ich auch die Artworks zu den adidas Stockholm und Rouge Releases gemacht! Wie das alles begann, habe ich ja schon erzählt.S Ein Jahr vor der Neuauflage des ZX420 war ich im adidas HQ in Stockport, England in einem Showroom und bemerkte diese Entwicklung. Quote sah zwischenzeitlich in Herzo (Herzogenaurach) das exakt gleiche Modell. Als adidas uns dann fragte, ob wir einen Schuh machen wollen, zögerten wir beide nicht einen Moment, welches Modell es denn sein sollte!

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14) Du hast nun deinen eigenen adidas Schuh bekommen. Gibt es sonst ein Kleidungsstück welches du sehr gerne entwerfen oder eine spezielle Marke, mit der du zusammenarbeiten würdest?

Ich habe es nie darauf angelegt einen Schuh zu machen. Es war pures Glück, dass sich die Gelegenheit ergab. Sofern sich eine andere Chance ergibt, nehme ich sie wahr! Ich mag, es nicht zu wissen, wohin mich meine Arbeit als nächstes führt. Denn das macht es interessant!

15) Als wir damals gelesen hatten, dass du StudiOtoole gestartet hattest, bei denen man eigene Portraits von dir illustrieren lassen kann, war es nur eine Frage der Zeit bis wir dir unser erstes Gruppenbild zuschicken werden. Nochmals vielen Dank, dass du das Motiv zu unserer Soli Aktion „how was your Weekend?“ gezeichnet hast und dass wir es in diesem Ausnahmefall verwenden durften. Wie wird StudiOtoole allgemein angenommen, gab es einen Run und kannst du den Service neben deiner ganzen Arbeit und Projekten noch aufrecht erhalten? 

Als ich den Druck “this thing of ours” für The Casual Connoisseur machte, kamen danach so viele Anfragen, Leute zu zeichnen. Das war schon verrückt. So verrückt, dass ich anstelle von Korrespondenz in Facebook die „studiOtoole“ homepage aufsetzte, um die Vorlagen managen zu können. Das ist gut! Es hält mich auf Trab und es ist ein weiteres Einkommen! Es ist auch nicht so kommerziell. Diese Art zu Zeichnen ist schön und es ist einfach, daran zu arbeiten, auch wenn sie mitunter sehr viel Zeit benötigt!

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16) Du lebst deinen Traum und kannst mit dem was du liebst, deinen Lebensunterhalt bestreiten. Aber trotzdem die Frage: welche Träume bezüglich deiner Arbeit oder Projekte hast du?

Ich lebe sie, denn das war buchstäblich mein Traum. Auch in Zukunft wird es immer so sein. Ich werde einfach nur mit größeren Kunden und an größeren Projekten arbeiten! Es geht darum, mich immer selbst herauszufordern!

17) An welchen Projekten arbeitest du aktuell und was dürfen wir in Zukunft noch von dir erwarten?

Ein cooles Projekt wird mit Clarks Originals sein. Behaltet mich einfach im Auge.

18) Abschließende Worte….

Danke für das Interview! Es war großartig, euch in Manchester zu treffen und hoffentlich könnt ihr mich bald in Frankfurt herumführen!

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The English version starts here.

1)  Pete, thank you very much that you find time for our question and answer game in face of your full calendar. Please introduce yourself to our reader.

Hi, Im Peter O’Toole, I´m an Illustrator from Huddersfield In England.

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2)  Huddersfield isn´t well known by us. The omniscient internet encyclopedia wikipedia informs us the city is affected by the textile industry. Please name us your reasons why we must visit Huddersfield and why the UNESCO has name it a world cultural heritage?

Hudderfield had a massive textile industry, therefore it´s full of old mills. I actually work in one of these mills although it has now been converted to a studio space. Famous people like North by northwest actor James Mason and star trek/x-man actor Patrick Stewart are from here. There´s a great documentary that James Mason made in 1972 about the town, it was made just before the industry declined and is a great moment captured in history, you can view it here 

The thing I like best about Huddersfield is that it’s a great mix between town and country, ten minutes drive out of the centre and you can be surrounded by rolling hills!

3) Do you supporting Huddersfield Town or are you a supporter of an other English team? If yes, do you still visiting the ground to enjoy a match from the terrace?

I grew up with a season tickets to watch Huddersfield town with my dad and brother, as I grew older I followed them less and less, just because I would prefer to go out drinking. Now I work for myself I work most weekends and when I don’t I like to relax at home. But if people ask, I’m behind Huddersfield all the way. I’m no glory supporter!

4) Peter O´Toole Illustrations are well known especially in the Football Casual culture and acclaimed. Were you a part of the scene? If yes, how did you get involved and what did fascinate you?

I started going round with casuals when I left school. My friends older brothers had already started and we naturally followed. I havn’t been actively part of that scene for around 10 years. But what I took away from the experience was that I noticed a gap in the market for quality Illustration. When my skills caught up with my ideas I started doing work based around the scene, which is why my work is associated with that lifestyle.

5) What was during your active „football time“ your favourite style, clobber or label? Was there any kind of style which wasn´t your taste and you would never wear?

Well, 10 years ago in the north of England we wore Paul & Shark, Burberry, Aquascutum, Stone Island, CP Company, adidas, Lacoste… some lads wore Prada , Armarni and Facconable. These are brands I never really got in to, although I was a bit of a sheep back in the day wearing what all the other lads wore. Now I try to wear similar brands, but pieces that I don’t see other lads wearing! I still like Stone Island and CP Company, but  10 years ago I never had money to buy really expensive jackets, now i like to treat myself! Its funny as I just bought a Burberry shirt the other day, and Paul & Shark is now been sold in oi polloi, its like full circle.

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6) The English Footballscene developed to their disadvantage. The reasons are multilayer. Ticket prizes, CCTV, Section 60, draconic penalties, to name but a few. Where do you see the biggest differences from your time at football and today?

Something I never really realised about the football culture when I was younger was the ‘sky sports generation’, I see it more now as the years have gone on. All the things you mentioned, ‘modern football’, for people who can afford, not the working classes who built the sport into what it is today through generations. Maybe its because my team always played down the lower divisions, maybe that’s why we didn’t feel the strain too much. I know a lot of people who supported their home teams in the top English league all their life and are forced out by modern politics. They now follow local amateur teams and I hear it really encapsulates the nostalgic atmosphere that is lost in the modern top tier game.

7) Let´s come to your „magic“. From the first time we see your artworks we felt in love with the style and were completely crazy about it. It was excalty what we love and let become big fans of your illustrations. Please tell us about your artistic career. Was it coincidence, stimulated by excessive alcohol consum or did you already started with sketching in the school?

Haha, well it wasn’t alchohol! I can’t draw whilst inebriated! I knew what I wanted to do from an early age, and through a few ups and downs I managed to set out a plan and maintain that path throughout my teenage years. I went to art college, then university, left and after a year or so set up my business. I have been officially a business since 2010 but I have actively been taking this seriously since 2001. Its not an overnight success story by any means.

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8) What was for you the moment to say I´ll want to be a freelancing artist with my own office? And how many years it tooks until you created the typical O´Toole Style?

Please see above for part one! As for style, I developed a way of working on the computer and I think my ‘style’ is just the consistency of working in this manor on all of my projects! Im pretty much 100% digital now, it makes life a lot easier when I need to make amends for clients.

9) Following your works during the last years we see you´re a versatile artist. Different styles with all lot of details: the legendary Poster of Quote´s adidas collection, your works with The Casual Connoisseur, the illustrations for the brands like adidas, size?, Baracuta, Clarks, Magic Vintage Edition, etc. Do you set the goal to develop yourself on each new project? And what is your inspiration in general?

My inspiration is that in my mind, I have the best job in the world. All I have to do is get up and go to work. I enjoy every minute of it. Some people, if they had this freedom would prefer to play videogames or watch TV all day. Not me! I’m a highly motivated person who knows where he wants to be. The path is not set in stone, and my clients choose me. I just have to adapt as im progressing through my career. I like to think my work speaks for itself. I always knew what I was capable of, I just had to prove it to everyone else!

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10) Do you have an artist who was/is your ideal or you closely follow(ed)?

I used to look up to a few artists at college and university but in the longrun I think it´s derogatory for your career. You need to be unique and an individual, looking at others work only influences your own either consciously or subconsciously. Your work ends up looking like your heroes, and therefore you don’t stand out. Having said that I think its important to have people you look up to whilst your in education, and I looked up to Michael Gillette, David Choe, Swifty, Will Barras, flying fortress, Dave Foldvari and Dave Kinsey to name a few!!

11) You´re a big Adifreak like us. How many pairs with the three stripes do you have in your collection? And what is your all time favourite if you have to choose one?

I´m not sure off the top of my head but it goes up and down every year, I know REAL collectors and they would laugh if they saw mine. But I do have some nice pieces! Adidas Mexicana is a pair I own that has to be my favourite of all time, and it was also my first ‘grail’.

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12) As already noted you made an artwork with the big adidas collector Quote. In November 2014 will be released your second project. It´s the release of the book „Quote´s Archive – Illustrated by Peter O´Toole“. Please tell us how did you get the idea for this book and what can the people expect?

By the time I’ve written this the shoe and book have already sold out in most places, which is fantastic! It´s just an idea we had to develop the poster I did with quote a little more. I thought it had more legs and there was stories to be told. Theres a hardcore collectors scene that I knew would appreciate it. I think the passion and blood,sweat and tears we put into this project really shines through and I think the fact that the books sold out before the shoe is testament to it.

13) You made awesome illustrations for the releases of the adidas Hamburg and adidas Bern. It´s early October and the official confirmation is still pending but meanwhile it´s all over town/sneaker scene: adidas will release with Quote and Peter O´Toole a ZX420 model (ZX QuoToole) which will hit selected shops until end of this year. How did this great honour get started? Isn´t it a wet dream come true? And why did you choose a ZX420 model?

At time of writing i also did the Rouge and Stockholm artwork releases! See above for how it got started. As for the zx420, I was at adidas HQ in Stockport, England and noticed the re-issue of the zx420 in the showroom about a year prior to ist release. Meanwhile in Herzo, Quote saw the exact same model. SO when Adidas asked us to make a shoe we both didn´t hesitate on what model it was going to be!

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14) You´ve created with Quote your own adidas trainer now. Is there any other clobber you want to design or any special brand do you want to work with?

I never set out to do a shoe, it was pure luck that that opportunity arose. So If another opportunity comes, I will take it. Same with clients. I like not knowing who I’m going to work with next, it keeps it interesting!

15) It was only a question of time until we contact you as we heard that you will start StudiOtoole to get illustrated one of our group pictures. And again big thank you that we got your permission to use one of your artworks for our solidarity project „…and how was your weekend?“. How did StudiOtoole started and was there a big run on it? How do you find time for it between your jobs and projects?

When I did the ‘this thing of ours’ print for the CasualCo,I got so many requests to draw people afterwards that it was just crazy. so crazy that instead of messaging people through facebook I set up the studiOtoole website just to manage the submissions. Its good! It keeps me busy and is also another flow of cash! It´s also not so commercial, those types of drawings are nice and easy to work on, even if they do take a long time!

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16) You can live your dream and earn the money for living with the work you love. This is great! But one question: What are your dreams….work….projects?

I´m living them, this was literally my dream, from now to the future it will be the same thing, just working with bigger clients and bigger projects! Always challenging myself!

17) Are there any projects you´re currently working on it? What can we expect from you in the future?

A cool project next year with Clarks Originals, watch this space!

18) Final words…

Thanks for the interview! It was great to meet you guys in Manchester and hopefully soon you can show me around Frankfurt!

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